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Über uns

Im Oktober 1970 gründeten Kommerzialrat Gerhard Wolkerstorfer und Peter Marusa im 7. Wiener Gemeindebezirk eine Buchbinderei Ges.n.b.R. Die Räumlichkeiten wurden schnell zu eng und so stand die erste Übersiedelung ins Haus. Mit wachsendem Geschäft und zusätzlichen Mitarbeitern, traf man 1992 – nach zwischenzeitlich 5 Umzügen – die Entscheidung, eine eigene Produktionsstätte am heutigen Standort in der Murbangasse im 10. Bezirk zu errichten. Die moderne Produktionsstätte auf über 5.000 m2 bietet hervorragende Arbeitsbedingungen. 

Seit mittlerweile über 50 Jahren haben wir uns als leistungsstärkste Buchbinderei Österreichs etabliert und arbeiten mit fast allen Verlagen und Druckereien Österreichs zusammen. Über 40 bestens ausgebildete Mitarbeiter sorgen täglich für die Zufriedenheit unserer Kunden.  

Unsere Arbeit in Zahlen: in einem Jahr stellen wir rund 950.000 Bücher in Hardcover her, bis zu 3,5 Mio. in Softcover und 300.000 Buchdecken.

Wir schauen auf die Umwelt:

Seit kurzem ist das Dach des Papyrus-Gebäudes auch mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet. Diese produziert aktuell 100 kWp pro Tag und wird heuer noch auf 200 kWp erweitert. Denn auch wir wollen unseren Beitrag zu nachhaltiger Energiegewinnung leisten. 

Durch Wärmerückgewinnung mittels Druckluft-Kompressoren sparen wir im Jahr zusätzlich einen erheblichen Gasanteil ein.

Solaranlage
Gerhard Wolkerstorfer

Nichts ist unmöglich!

Kommerzialrat Gerhard Wolkerstorfer

 

An einen entscheidenden Moment in der Firmengeschichte von Papyrus erinnert sich
Gerhard Wolkerstorfer ganz besonders: 

„Einer meiner Mitarbeiter, Erich Messner, hatte durch Gespräche mitgekriegt, daß ich mit dem Betrieb in großen Liquiditätsproblemen steckte. Er fragte mich, wie es weiterginge. Ich sagte: ‚Ich schaffe es nicht mehr. Mir fehlen trotz tatkräftiger Hilfe meiner Familienmitglieder und Freunde noch ca. 200.000 Schilling. Jetzt geht es den Bach runter.‘

Am nächsten Tag legte mir Erich Messner 300.000 Schilling auf den Tisch. Einfach so. Er hatte sein Auto, einen BMW, auf den er sehr stolz war, verkauft, um mir zu helfen. Ohne irgendwelche Bedingungen. Ich war ungeheuer überrascht, daß es so eine Loyalität überhaupt gibt. Das Risiko für Erich Messner war sehr hoch. Und es war sein ganzes Hab und Gut. Ich konnte dadurch das Unternehmen wieder manövrierfähig machen. Der Betrieb stabilisierte sich und gewann festen Boden. Erich Messner hatte durch dieses persönliche Risiko einen entscheidenden Schritt nach vorne ermöglicht. Durch seine kompetente und hohe Leistungsbereitschaft gepaart mit großer Umsicht ergab sich für mich die logische Konsequenz, Erich Messner zum leitenden Angestellten zu machen. Die wirtschaftliche Situation des Unternehmens verbesserte sich immer mehr. Ich bot Erich Messner die gleichberechtigte Partnerschaft in der Papyrus Ges.m.b.H. an. Erich Messner willigte ein. Es folgte eine stürmische Aufwärtsentwicklung.“

Gerhard Wolkerstorfer verstarb im Dezember 2021. Er war in der Branche äußerst beliebt und erfolgreich. Mit seiner charmanten und zuversichtlichen Art, sowie der großen Lebensfreude gelang es ihm, auch schwierige Situationen mit Leichtigkeit zu meistern. Er war immer herzlich, unterstützend, mit Rat und Tat zur Stelle und bei seinen Kollegen, seinen Kunden und Mitarbeitern gleichermaßen sehr beliebt.
Ein Mann mit Handschlagqualität!